Es war ein regelrechter Schock bei uns, den "Käercher Schlassfrenn", als  Anfang Juni bekannt wurde , dass die Gemeinde Koerich die Baugenehmigung zu den Umbauarbeiten im Gréiveschlass verweigerte, und so dies zu einem Baustopp führte.

Nach einem fast 20 Jahren  Einsatz der "Käercher Schlassfrenn", glaubte man doch endlich eine große Etappe für die Zukunft des "Gréiveschlass" erreicht zu haben.

-Aus einer in den Jahren immer mehr gefährlichen Bauruine inmitten der Ortschaft Koerich, sollte sich das "Gréiveschlass nun zur eine regionale Kulturstäte entwickeln.

Der erste Schritt  dazu erfolgte schon am 10 September 2013, durch Frau Kulturminister Octavie Modert im Beisein  von Bürgermeisterin Pia Flammang und vielen Ehrengäste durch eine symbolische Grundsteinlegung.

Ein halbes Jahr später verweigert  Bürgermeisterin Pia Flammang eine Baugenehmigung zu einem Projekt das neues Leben im Gréiveschlass ermöglichen soll?

Warum was ist geschehen ?

Das Schreiben der Gemeinde Koerich vom 11 April 2014, als Antwort auf eine Anfrage zu Umbauarbeiten im Gréiveschlass.

Das Antwortschreiben von Site et Monument an die Gemeinde Koerich am  28 Mai 2014.

Als den "Käercher Schlassfrenn" Ende Juni der Inhalt des Schreiben der Gemeinde Koerich bekannt wurde, kam zu der großen Enttäuschung des Baustopp, nun regelrechtes Entsetzen zu den offensichtlichen Hintergründen dieses Handel der Gemeindeführung hinzu.

So erdreiste sich die Gemeinde Forderungen zu stellen, die nur dazu führen konnten, das Projekt Greiveschlass zu verzögern oder sogar komplett  zum Scheitern zu bringen.

Dass in diesem Schreiben der Gemeinde Koerich es zu derartige unverschämten Forderungen kam, ohne Anzeichen oder Rücksprache mit den "Käercher Schlassfrenn , konnte man schon als Affront deuten, gegen eine Vereinigung die sich nun seit fast zwei Jahrzehnte für den Erhalt des "Gréiveschlases" ohne Eigennutz einsetzte, und dies auch im Interessen der Gemeinde Koerich.

So blieben die Reaktionen der Käercher Schlasfenn nicht aus.

Schreiben der Käercher Schlassfrenn an die Gemeindeführung am 01 Juli 2014

Ras-le-bol! Communiqué de Presse "Kaercher Schlassfenn" juillet 2014

Auch die Antwort der Gemeindeverantwortlichen an die " Kaercher Schlassfrenn" verdeutlichte einmal mehr sonderbares.

So waren die Gemeindeverantwortlichen unter anderem der Ansicht:

Die Absage vom Tempus Mediavale durch die Käercher Schlasfrenn habe nichts mit der Verweigerung der Baugenehmigung zu tun?

Diese Behauptung der Gemeindeverantwortlichen zeigt eine uneinsichtige und Realität fremde Sicht der Dinge.

Ziel und Zweck vom Mittelalterfest Tempus Mediaevale war ausschließlich, dieses einmalige Schloss mit seinem Umfeld, einem größte Möglichen Publikum zu zeigen.

Dies ist den Schlossfreunden dank einer mustergültigen Zusammenarbeiten mir dem Service Incendie et de Sauvetage der Gemeinde Koerich 10 Jahre lang erfolgreich geglückt.

Tempus Mediavale gab nicht nur dem Gréiveschlass eine positive Ausstrahlung, nein dies war Werbung auch für die Gemeinde Koerich.

Es ist Anzunehmen, dass ohne erfolgreiche Veranstaltungen wie Tempus Mediaevale oder die Concert de Koerich und andere, es nicht so schnell zu einer Verwirklichung des Projekt Gréiveschlass gekommen wäre.

Die Absage vom Tempus Mediaevale 2014 fiel den Schlossfreunde auch nicht leicht, doch sie war unumgänglich.

Durch die Forderungen der Gemeinde Koerich war deutlich.

Zitat aus dem Schreiben der Gemeinde : En effet, si l’Etat compte réaliser un investissement somme toute conséquent dans ce site (à hauteur de quelque 6 millions d’euros suivant les information à notre disposition) nous estimons qu’il serait le cas échéant plus opportun de confier la gérance du futur site (et donc la mise en œuvre des investissements consentis) à des professionnels au lieux d’envisager de confier cette tâche délicate à des personnes/commissions/services dépourvus d’expérience dans ce domaine…

Diese Haltung und die Stellungnahme der Gemeinde hierzu sind eine Unverschämtheit, ja sogar eine Beleidigung gegenüber den Käercher Schlassfrënn, aber auch gegenüber den vielen Freiwilligen in unseren Vereinigungen und beratenden Gemeindekommissionen, die sich unentgeltlich und uneigennützig für das Gemeinwohl einsetzen. Gerade in diesem Zusammenhang sind Unterstützung, Gesprächsbereitschaft und Zusammenarbeit unerlässlich, ja entscheidend.

Tempus Mediaevale kann unter diesen Voraussetzungen nicht organisiert werden, so machte ein Mittelalterfest  beim Gréiveschlass absolut keinen Sinn, es wäre absurd so weiter zu fahren als wäre nichts passiert.

Nein diese Absage war bitter nötig, doch sie tut trotz allem weh.

Es war klar, mit dieser Absage mussten wir auch viele Enttäuschen.

Die Vorbereitungen zum Tempus Mediaevale 2014 liefen bereits auf Hochtouren.

Es gab gute Voraussetzungen für eine weitere erfolgreiche Veranstaltung 2014.

So  gab es Dank der erfolgreichen Veranstaltungen der 10 vergangenen Jahren bisher so viele Sponsoren wie noch nie.

Das Angebot an Schausteller und Künstler für 2014 war reichlich, die Bereitschaft der vielen Helfer war groß.

Nein diese Absage zu diesem Zeitpunkt viel uns nicht leicht.

Deshalb auch ein Dank an das Verständnis des Mitorganisators von Tempus Mediaevale, dem Servive d'Incendie et de Sauvetage der Gemeinde Koerich für die  Entscheidung der Schlassfreunde dieses erfolgreiche Fest  abzusagen.

Auch beim Communiqué de Presse der Gemeindeführung keine Antworten auf die Fragen der Käercher Schlassfrenn.     Doch erneut die falsche Behauptung zu der Absage vom Tempus Mediaevale.

Antwort mit den offen stehenden Fragen der "Kaercher Schlassfrenn" an die Gemeindeführung

Letze Pressemitteilung der Käercher Schlassfrenn zum Baustopp im Gréiveschlass.

Reaktionen:   

                   Presseberichter zum Baustopp im Gréiveschlass

 Auch aus der Bevölkerung der Gemeinde Koerich wie der gesamten Region erreichte uns großer Zuspruch in unserer Haltung und Unverständnisse der Gemeindeführung

Hier eine Initiative auf Facebook die innerhalb kürzester Zeit viel Zuspruch fand:

Über 600 Mitglieder konnte diese Initiative innerhalb einigen Tagen verbuchen

                    Fir den Projet Gréiveschlass.

Auch bei den Aussteller und Künstler gab es Reaktionen, hier ein Beispiel:

Estimé Monsieur Kirsch,

rentrant de quelques jours en Bourgogne, je découvre votre lettre.

Nous regrettons vivement cette décision qu'il vous a fallu prendre.

Koërich était ,depuis les années, une habitude bien agréable pour nous .

L'attitude de l'autorité communale ne m'étonne pas trop. J'ai connu la même chose  au village chez nous.

Nous animions une importante activité musicale et théâtrale avec un bon groupe d'enfants et ce depuis de nombreuses années.

Quelques conseillers ont voulu tirer la couverture à eux, nous ont mis des bâtons dans les roues et un an après, plus rien n'existait.

 

Nous sommes donc toujours à votre disposition tant pour une animation telle que nous proposions à l'occasion des médiévale  mais aussi pour un concert plus en forme.

Si vous en avez la possibilité, je vous conseillerais de maintenir votre ASBL en activité, même sous une forme plus réduite.

Les autorités communales passent, les bonnes volontés restent.

 

Cordialement et avec tous nos encouragements pour l'avenir.

Vous remettrez nos remercîments à toute votre équipe pour l'habituel bon accueil et organisation que nous recevions à chaque fois à Koërich.

 

Rochus Albert

Compagnie  Trivelin ASBL

 

 

das Gréiveschlass und die Schlösser von Bourscheid und Brandenburg aus der Vogelperspektive

JSN Epic template designed by JoomlaShine.com