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Antoinette Reuter in nos cahier(2003)  numero spécial "Canton Capellen" :

Unbekannte Koericher Hexenprozesse (1653)

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................................................................................(hier ein kleiner Einblick) ....  In den Akten eingelassene so genannte „(Urgichten“, das heißt unter der Folter erpresste Beschuldigungen weisen auf weitere Prozesse hin und zeigen, dass in den Jahren 1640-1653 Hexenprozesse im Raum Koerich, Greich, Siebenborn, Elter, Steinfort endemisch waren und durch die erzwungenen Geständnisse immer wieder von Herrschaft zu Herrschaft übersprangen. Landesweit ordnen sich die Koericher Prozesse in eine Verfolgungswelle ein, die etwa in der gleichen Zeitspanne verschiedene Orte ergreift.  Dies zeigt, dass auch, wenn die Verfolgung seit dem Höhepunkt der Jahre 1629-1632 im Abklingen ist, dieser Rückfluss nicht linear, sondern über immer wieder lokal auftretende Prozesswellen erfolgt.

Besonders dramatisch an der Koericher Prozesswelle ist, dass verschiedene Opfer, wie z.B. Marey Seilers, mehrmals belangt wurden, bevor es zur Hinrichtung kam, und dass sich unter den Verurteilten Nachkommen jener Menschen befinden, für die sich Heinrich Gaderius, Pfarrer in Koerich und Sterpenich, als früher Gegner der Hexenprozesse eingesetzt hatte.

1. Die Einleitung des Verfahrens

Der Fall Lannen Sünne lässt die ganze schreckliche Tragik der Hexenprozesse klar zu Tage treten, denn es handelt sich dabei um einen.....................................der gesammte Artikel über die Koericher Hexenprozesse hier als PDF............................

 

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