Käercher Schlassbuet

eng Publikatioun vun de Käercher Schlassfrënn

Was geschieht im Koericher Schloss?

Seit der symbolischen Grundsteinlegung im September 2013 unter der damaligen Kulturministerin, Frau Octavie Modert, sind die Arbeiten für Außenstehende vielleicht etwas langsam vorangegangen, aber trotzdem wurden die Arbeiten und das Projekt stetig weitergeführt.

Nachdem die archäologische Forschungsgrabung 2003 vorläufig abgeschlossen war, wurde ab 2006 mit den Sicherungs- und Restaurierungsmaßnahmen begonnen. Handlungsbedarf bestand vor allem für die Mauern auf der Eingangsseite (Ostseite Richtung Halleschhaus - Büros Fabeck Architectes), die Eingangsseite des Burgfrieds und die Mauern auf der Westseite (Richtung Gemeindehaus). Gleichzeitig wurde das Projekt der neuen Infrastrukturen weiterentwickelt: eine sichere Wegeführung entlang der Mauern über Rampen zu einem multifunktionellen Pavillon inklusive WC und Behinderten-WC, und zu der Freilichtbühne über den Kellern.

Ab 2012 wurden im Rahmen mit dem vom Service des Sites et Monuments Nationaux und dem Architekturbüro Fabeck ausgearbeiteten Projekt weitere statische Sicherungen an den beschädigten Kellergewölben, am Wohnbau im Burghof dessen Fassade stark einsturzgefährdet war, und an der Kapelle durchgeführt.

2017 wurde die nördliche Burgmauer stabilisiert, die Anschlüsse für Wasser, Kanal und Strom unter archäologischer Aufsicht verlegt. Die Fundamente von Pavillon, Rampen und Treppen, sind in der Ausführung und schon größtenteils abgeschlossen.

Nach dem aktuellen Stand können die Arbeiten für die neuen Infrastrukturen laut Architekt und Bauherr im Herbst 2018 fertiggestellt werden, anschließend die Außenanlagen.

Ganz besonders liegt den Käercher Schlassfrënn eine Überdachung der Freilichtbühne am Herzen, und so fragten wir 2015 Unterstützung beim zuständigen Staatssekretär, Herrn Guy Arendt. Eine von uns vorgeschlagene Lösung mit einem Terrassen-Beschattungssystem wurde überprüft, doch anschließend die Entwicklung einer Sonderlösung bevorzugt. Anfang 2018 erhielten wir Einblick in den aktuellen Stand der entsprechenden Projektstudie und konnten unsere Meinung dazu äußern. Das Projekt einer Kunststoffmembrane die sich harmonisch in die Ruine integriert entspricht unseren Erwartungen, und wird in Kürze dem Kulturministerium zur Genehmigung unterbreitet werden. Diese ermöglicht dann ab Juni 2019 wetterunabhängig Veranstaltungen im Koericher Schloss abzuhalten. Wir freuen uns darauf!

 

 

 

das Gréiveschlass und die Schlösser von Bourscheid und Brandenburg aus der Vogelperspektive

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